Die Risikolandschaft für Geschäftsreisende hat sich im Frühjahr 2026 drastisch verschärft. Neben geopolitischen Spannungen rücken zunehmend digitale Bedrohungen in den Fokus. Ein massiver Cyberangriff auf die IT-Systeme mehrerer europäischer Großflughäfen Anfang April führte zu erheblichen Störungen. Tausende Passagiere strandeten an Drehkreuzen wie London-Heathrow, Paris-CDG und Frankfurt, da Check-in- und Gepäcksysteme ausfielen.
Lange Zeit galten die USA als unkompliziertes Ziel für deutsche Geschäftsreisende. Doch die Zeiten haben sich geändert. Verschärfte und weniger vorhersehbare Grenzkontrollen, rechtliche Grauzonen und eine veränderte politische Landschaft zwingen Unternehmen, ihre Risikobewertung für USA-Reisen grundlegend zu überarbeiten. Selbst das Auswärtige Amt warnt inzwischen vor möglichen Festnahmen, Abschiebungen und der Durchsuchung elektronischer Geräte, was die …
Flugverspätungen, kurzfristige Änderungen und unerwartete Unterbrechungen sind längst keine Ausnahme mehr, sondern Teil des Alltags im Geschäftsreiseverkehr. Was früher als vereinzeltes Problem wahrgenommen wurde, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Merkmal globaler Mobilität. Diese Entwicklung hat tiefgreifende Auswirkungen auf Unternehmen, Travel Manager und Geschäftsreisende gleichermaßen.
Geschäftsreisen stehen 2026 vor einer paradoxen Entwicklung: Während ihre strategische Bedeutung für Unternehmen weiter steigt, nehmen gleichzeitig die Risiken und Belastungen für Reisende deutlich zu. Diese gegenläufige Dynamik verändert die Rolle von Geschäftsreisen grundlegend und zwingt Unternehmen zu einem Umdenken.
Die globale Landschaft stellt Unternehmen, die Mitarbeiter auf Geschäftsreisen entsenden, vor beispiellose Herausforderungen. Von extremen Wetterereignissen und geopolitischer Instabilität bis hin zu lokalen Störungen und Gesundheitskrisen – die Risiken sind komplexer und dynamischer denn je.
Die Fürsorgepflicht (Duty of Care) in der Reisebranche ist die rechtliche und moralische Verpflichtung eines Unternehmens, seine Mitarbeiter vor vorhersehbarem Schaden während geschäftlicher Reisen zu schützen. Diese Verpflichtung umfasst angemessene Maßnahmen zur Gewährleistung der physischen Sicherheit, des psychischen Wohlbefindens und der allgemeinen Sicherheit vor, während und nach jeder Reise.
Die Fürsorgepflicht (Duty of Care) von Arbeitgebern für ihre reisenden Mitarbeiter rückt zunehmend in den Fokus der Unternehmensführung und wird zu einem kritischen Erfolgsfaktor im Geschäftsreisemanagement.
Die Sicherheit im Hotel beginnt bereits beim Check-in und erfordert während des gesamten Aufenthalts Aufmerksamkeit. Reiseexperten Chirag Panchal von Fora Advisor und Jaime Kimbro, AAA Diamond Program Regional Manager, haben gegenüber AOL die wichtigsten Sicherheits-Hacks zusammengefasst, die erfahrene Geschäftsreisende niemals auslassen.
Eine Auslandsdienstreise erfordert ganz besondere Vorbereitungen. Zu den Herausforderungen zählen komplexe rechtliche und steuerliche Regelungen, kulturelle Unterschiede, Sprachbarrieren, Gesundheits- und Sicherheitsrisiken.
Das Risikomanagement hat sich traditionell auf Risiken konzentriert, die mit dem Reiseziel zusammenhängen, z. B. die Vermeidung von Kriegsgebieten oder gefährlichen Umgebungen. Es sei jedoch an der Zeit, diesen Ansatz zu überdenken und personenbezogene Risikobewertungen stärker einzubeziehen, schreibt Christine Connolley, Senior Program Manager Global Crisis Management BCD Travel.
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