Das jedenfalls versucht ein umfangreicher Report des konservativen belgischen Think Tanks »New Direction« nachzuweisen. Die Studie namens »No-Go Zones – Immigration, Islamisation, and the rise of parallel societies« versteht sich als politisch-programmatische, zugleich aber ausdrücklich auf Daten und Indikatoren gestützte Untersuchung zur Frage, ob sich in mehreren Staaten Westeuropas urbane Räume herausgebildet haben, in denen staatliche Autorität, gesellschaftliche Integration und öffentliche Sicherheit nachhaltig geschwächt seien. Der Report verbindet kriminalstatistische Daten, sozialwissenschaftliche Indikatoren, Medienberichte, Polizeiquellen, politische Analysen und Fallstudien zu einer umfassenden Diagnose europäischer Großstadtviertel, die nach Auffassung der Autoren Merkmale sogenannter »No-go-Zonen« aufweisen. Dabei wird der Begriff bewusst gegen den Vorwurf verteidigt, er sei lediglich ein Schlagwort aus rechtspopulistischen oder medial alarmistischen Diskursen. Stattdessen versucht die Studie, eine systematische Definition und ein Bewertungsschema zu entwickeln, um die Existenz solcher Räume empirisch zu überprüfen.
Bereits in der Einleitung zeichnet die Studie die ideengeschichtliche Entwicklung des Begriffs nach. Der Ausdruck »No-go-Zone« sei spätestens seit den 2000er Jahren in die öffentliche Debatte eingegangen, insbesondere nach den Arbeiten des umstrittenen US-Historikers Daniel Pipes, der 2015 von »partial no-go zones« in Europa sprach. Als frühe historische Analogien nennt der Report etwa »Free Derry« in Nordirland oder die berüchtigte Kowloon Walled City in Hongkong. Besonders prägend für die öffentliche Wahrnehmung seien jedoch die Diskussionen nach den Terroranschlägen auf die Redaktion des französischen Satiremagazins Charlie Hebdo gewesen, als internationale Medien bestimmte Pariser Vororte als »Islamic no-go zones« bezeichneten. Französische Regierungsvertreter hätten diese Beschreibung zwar scharf zurückgewiesen, gleichzeitig existierten jedoch längst offizielle staatliche Kategorien für problematische Stadtviertel – etwa die französischen »Zones Urbaines Sensibles«, die später politisch korrekt in »Quartiers prioritaires de la ville« umbenannt wurden.
Die Autoren kritisieren, dass die akademische Forschung den Begriff »No-go-Zone« weitgehend meide und stattdessen auf neutralere Begriffe wie »Parallelgesellschaft«, »ethnische Enklave« oder »urbane Marginalität« zurückgreife. In der Studie wird dies als Ausdruck eines ideologischen Tabus interpretiert. Besonders hervorgehoben wird die These, dass große Teile der Wissenschaft kulturelle oder religiöse Faktoren ausblendeten und stattdessen primär sozioökonomische Erklärungen bevorzugten. Zugleich erkennt der Report an, dass etablierte Sozialforscher wie der Franzose Loïc Wacquant differenzierte Konzepte territorialer Stigmatisierung entwickelt hätten, diese jedoch aus Sicht der Autoren die Rolle kultureller Fragmentierung unterschätzten.
Im Zentrum der Studie steht der Versuch, den Begriff »No-go-Zone« operationalisierbar zu machen. Die Autoren definieren eine solche Zone als geografisch abgegrenztes urbanes Gebiet, das gleichzeitig durch hohe Gewalt- und Kriminalitätsraten, die Ausbildung paralleler sozialer Strukturen und einen teilweisen Rückzug staatlicher Institutionen gekennzeichnet sei. Daraus entwickelt der Report ein eigenes Bewertungsmodell mit elf Einzelindikatoren, die drei Hauptkategorien zugeordnet werden: »Crime and Violence«, »Parallel Society« und »State Withdrawal«. Bewertet werden unter anderem Tötungsdelikte, sexuelle Gewalt, Raubkriminalität, Jugendbanden, Straßentumulte und Unruhen, Arbeitslosigkeit, Schulabbrecherquoten, antisemitische oder homophobe Vorfälle, Angriffe auf Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte sowie die Rolle nichtstaatlicher Organisationen oder religiöser Netzwerke als Ersatz öffentlicher Strukturen.
Methodisch versucht die Studie, quantitative und qualitative Ansätze miteinander zu verbinden. Herangezogen werden Daten von Eurostat, nationalen Statistikämtern, Innenministerien, Polizeibehörden und internationalen Organisationen. Ergänzt werden diese durch journalistische Recherchen, Polizeigewerkschaftsberichte, lokale Fallstudien und geographische Kartierungen. Die Autoren betonen mehrfach, dass weder Migration noch Islam Bestandteil der eigentlichen Definition von »No-go-Zonen« seien. Vielmehr wolle man im Anschluss statistisch überprüfen, ob zwischen diesen Faktoren und den identifizierten Problemgebieten signifikante Zusammenhänge bestünden.
No-go-Zonen sind nicht bloß räumliche Anomalien
Im zweiten Hauptteil kartiert die Studie siebzehn exemplarische Viertel in sieben EU-Staaten. Untersucht werden Stadtteile in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Belgien, Schweden und den Niederlanden. Besonders kritisch bewertet werden Franc Moisin in Saint-Denis/Aubervilliers, La Castellane in Marseille, Molenbeek in Brüssel und Rosengård in Malmö. Sie erhalten Werte zwischen 9,4 und 10 Punkten und gelten damit als »Critical No-Go Zones«. Dahinter folgen unter anderem Mistral in Grenoble, Marxloh in Duisburg, Neukölln in Berlin, Angered in Göteborg und Raval in Barcelona. Die Autoren präsentieren zu jedem Viertel Tabellen mit Kriminalitätsraten, Arbeitslosigkeit, Schulabbrüchen, Jugendbandenaktivität und Angriffen auf Sicherheits- und Rettungskräfte.
Franc Moisin in der Pariser Banlieue erscheint im Report als Extremfall eines nahezu vollständigen institutionellen Kontrollverlusts. Alle elf Kriterien des Bewertungsschemas würden dort erfüllt. La Castellane in Marseille wird vor allem als Zentrum organisierter Drogenkriminalität beschrieben, verbunden mit hoher Gewalt, Arbeitslosigkeit und wiederholten Angriffen auf Polizei und Feuerwehr. Molenbeek wiederum erscheint als Symbol eines Viertels, das spätestens nach den dschihadistischen Terroranschlägen von Paris und Brüssel internationale Bekanntheit erlangt habe. Rosengård in Malmö gilt den Autoren als schwedisches Paradebeispiel für ethnische Segregation, Jugendgewalt und den Rückzug staatlicher Autorität.
Ein zentrales Argument der Studie besteht in der Behauptung eines direkten Zusammenhangs zwischen Masseneinwanderung und der Entstehung solcher Viertel. Die Autoren vergleichen den Anteil ausländischer beziehungsweise im Ausland geborener Einwohner in den untersuchten Gebieten mit dem EU-Durchschnitt und kommen zu dem Schluss, dass Migranten in den untersuchten Vierteln deutlich überrepräsentiert seien. Während der Anteil ausländischer Bevölkerung europaweit unter zwanzig Prozent liege, erreiche er in den untersuchten Zonen etwa vierzig Prozent. Die Studie interpretiert dies als starken statistischen Zusammenhang zwischen Migration und territorialer Dysfunktion.
Besonders wichtig ist der Studie die These, dass Armut allein die Entwicklung solcher Gebiete nicht erklären könne. Als Gegenbeispiele werden strukturschwache Regionen wie das zentralfranzösische Département Creuse oder die italienische Region Kampanien genannt, die trotz hoher Armuts- und Arbeitslosenraten keine vergleichbaren Gewalt- und Parallelgesellschaftsstrukturen aufwiesen. Entscheidend sei vielmehr die Kombination aus hoher Zuwanderung, kultureller Segregation und schwacher Integration. Damit grenzt sich der Report bewusst von sozialökonomischen Standarderklärungen ab und verschiebt den Schwerpunkt auf demographische und kulturelle Faktoren.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Rolle familienbasierter Migration. Die Autoren argumentieren, dass Programme zur Familienzusammenführung seit den 1970er Jahren zu dauerhaften Migrationsketten geführt hätten. Besonders kritisiert wird die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte, der nationalen Einschränkungen des Familiennachzug regelmäßig widersprochen habe. Dadurch sei Migration schrittweise zu einem strukturell irreversiblen Prozess geworden, ohne dass darüber jemals demokratische Entscheidungen unter Einbeziehung der Wahlbevölkerungen getroffen worden seien.
Vom islamischen Recht dominierte Parallelgesellschaften
Noch kontroverser ist der Abschnitt über die »Islamisierung«. Die Studie behauptet eine starke Korrelation zwischen muslimischem Bevölkerungsanteil und der Häufung von No-go-Zonen. Durchschnittlich liege der Anteil muslimischer Einwohner in den untersuchten Gebieten bei 29 Prozent und damit weit über dem EU-Durchschnitt von 4,9 Prozent. Staaten wie Frankreich, Deutschland, Schweden oder die Niederlande, die höhere muslimische Bevölkerungsanteile aufweisen, würden zugleich besonders viele problematische Viertel zeigen. Demgegenüber hätten Länder wie Ungarn oder Tschechien mit sehr geringer muslimischer Bevölkerung kaum vergleichbare Entwicklungen.
Die Studie versucht außerdem, ideologische Strömungen innerhalb islamischer Milieus zu analysieren. Genannt werden salafistische Bewegungen, die Muslimbruderschaft, die islamische Missions- und Erneuerungsbewegung Tablighi Jamaat (TJ) oder türkisch-islamische Netzwerke – von Millî Görüş bis zu den »Ülkücüler« (Graue Wölfe). Ihnen wird vorgeworfen, gesellschaftliche Abgrenzung, Geschlechtertrennung und die Ablehnung säkularer Normen zu fördern. Besonders hervorgehoben werden Konflikte um Gleichberechtigung, Homosexualität, Religionsfreiheit und das Verhältnis von Scharia und staatlichem Recht. In diesem Zusammenhang verweist die Studie auf französische Umfragen, nach denen ein erheblicher Teil junger Muslime religiöse Normen über staatliches Recht stelle.
Ausführlich behandelt wird Schweden als Fallstudie. Die Autoren beschreiben das Land als ehemals homogenes Wohlfahrtsmodell, das durch starke Einwanderung seit den 2000er Jahren tiefgreifend verändert worden sei. Besonders die Flüchtlingsbewegung von 2015 gilt ihnen als Wendepunkt. Die Studie präsentiert mehrere Diagramme, die eine starke statistische Korrelation zwischen steigender Zahl ausländischer Einwohner und Sexualdelikten, Tötungsdelikten sowie Bandenkriminalität zeigen sollen. Großwohnsiedlungen wie Rosengård im »Stadtbezirk Ost« der südschwedischen Großstadt Malmö und andere schwedische »vulnerable areas« erscheinen dabei als Symbol für die Verbindung von Migration, Segregation und urbaner Gewalt.

Karte der »gefährdeten Gebiete« (gelb) und »besonders gefährdeten Gebiete« (rot) in Schweden (2025) auf Grundlage von Erhebungen und Statistiken der schwedischen Polizei (polisen). Manche politische Kreise bezeichnen solche Veröffentlichungen als »stigmatisierend und investitionshemmend«.
Im Kapitel über Sicherheitsbedrohungen wird argumentiert, dass viele dieser Viertel nicht nur erhöhte Alltagskriminalität aufwiesen, sondern auch Rückzugsräume für organisierte Kriminalität und dschihadistischen Terrorismus darstellten. Als Beispiele dienen Molenbeek, französische Banlieues oder bestimmte Berliner Clanmilieus. Beschrieben werden Drogenhandel, Schutzgelderpressung, Menschenhandel, informelle Parallelökonomien und lokale Loyalitätsnetzwerke, die Ermittlungen erschwerten. Besonders hervorgehoben wird die Rolle familiärer oder ethnischer Solidaritätsstrukturen, die nach Darstellung der Studie häufig eine »Mauer des Schweigens« gegenüber Polizei und Justiz erzeugten.
Der Report schildert außerdem eine zunehmende Militarisierung europäischer Polizeiarbeit. Deutsche Polizeikräfte testeten Stichschutz- oder Kettenhemden wegen steigender Messergewalt; französische Behörden müssten regelmäßig Großrazzien durchführen; in Schweden seien spezielle Strategien gegen Bandenkriminalität entwickelt worden. Gleichzeitig wird beklagt, dass enorme staatliche Investitionen in Integrations- und Stadtentwicklungsprogramme keine ausreichenden Ergebnisse geliefert hätten. Milliardenbeträge würden in Sozialarbeit, Bildung, Prävention und Stadtumbau fließen, ohne die grundlegenden Probleme zu lösen.
Ein besonders umfangreicher Teil widmet sich der politischen Dimension. Die Studie beschreibt die Herausbildung eines relativ geschlossenen »muslimischen Wählerblocks« in mehreren westeuropäischen Ländern. Muslimische Wähler tendierten laut den präsentierten Daten deutlich stärker zu linken oder linksradikalen Parteien als die Gesamtbevölkerung. In Frankreich etwa hätten viele muslimische Wähler 2022 für Jean-Luc Mélenchon, den Gründer der linkspopulistischen Partei La France insoumise, gestimmt; in Belgien profitiere vor allem die Sozialistische Partei von muslimischen Milieus. In Deutschland stimmte die Wählergruppe der eingebürgerten Muslime bei der Bundestagswahl 2025 zu 73 Prozent für Parteien aus dem linken Lager (Die Linke 29 %, SPD 28 %, BSW 16 %). Im Gegensatz dazu büßte die Partei Bündnis 90/Die Grünen mit vier Prozent an Vertrauen ein.
Darüber hinaus untersucht die Studie muslimisch geprägte Parteien wie DENK in den Niederlanden, BIG (Bündnis für Innovation und Gerechtigkeit) oder die ehemalige ADD (Allianz Deutscher Demokraten) in Deutschland sowie kleinere islamorientierte Gruppierungen in Belgien und Schweden. Diese Parteien würden häufig Themen wie Antidiskriminierung, Islamophobie oder Minderheitenrechte betonen, zugleich aber konservative Positionen zu Sexualität oder Religionskritik vertreten. Der Report interpretiert dies als Ausdruck wachsender identitätspolitischer Fragmentierung innerhalb europäischer Demokratien.
Im Abschnitt über gesellschaftliche Transformationen beschreibt die Studie tiefgreifende kulturelle Veränderungen in bestimmten Stadtvierteln. Dazu zählen informelle Geschlechtertrennung, sozialer Druck auf Frauen zum Tragen islamischer Kleidung, Einschränkungen weiblicher Bewegungsfreiheit oder Konflikte um Schwimmbäder, Schulunterricht und religiöse Symbole. Besonders hervorgehoben werden französische Vororte, in denen Frauen sich aus Cafés oder öffentlichen Räumen zurückgedrängt fühlten. Die Autoren sprechen von der Herausbildung »paralleler normativer Systeme«, die universelle Bürgerrechte zunehmend relativierten.
Die Studie sieht hierin nicht nur soziale Spannungen, sondern eine grundlegende Herausforderung für den säkularen und liberalen Charakter europäischer Gesellschaften. Diskutiert werden Konflikte um Scharia, religiöse Schiedsgerichte, Frauenrechte, Homosexualität und Antisemitismus. Mehrfach wird argumentiert, dass staatliche Institutionen aus Angst vor Rassismusvorwürfen oder aus multikultureller Rücksichtnahme zu lange weggesehen hätten. Diese Diagnose kulminiert in Warnungen vor wachsender Polarisierung zwischen migrantisch-muslimischen Milieus und rechtsgerichteten Gegenbewegungen.
Im letzten Drittel entwickelt der Report Zukunftsszenarien und politische Forderungen. Die Autoren skizzieren zwei mögliche Wege für Europa: Entweder akzeptiere die EU dauerhaft multikulturelle, kommunitaristische Gesellschaften mit wachsender kultureller Fragmentierung, oder sie versuche eine »Wiederherstellung kultureller Kohärenz« durch stärkere Integration, restriktivere Migrationspolitik und robustere staatliche Autorität. Die Studie positioniert sich eindeutig zugunsten des zweiten Weges.
Die vorgeschlagenen Maßnahmen reichen von symbolischer Problembenennung über verschärfte Grenzkontrollen bis zu technologisch gestützter Überwachung. Gefordert werden eine härtere Bekämpfung islamextremistischer Netzwerke, der Ausbau polizeilicher Kompetenzen, schnellere Abschiebungen straffälliger Migranten, eine Reform der Familienzusammenführung sowie eine stärkere Kontrolle religiöser Organisationen. Teilweise orientieren sich die Empfehlungen ausdrücklich an israelischen Sicherheitsmethoden, darunter KI-gestützte Überwachungssysteme und Drohnentechnologien.
Darüber hinaus schlagen die Autoren langfristige Strategien sozialer »Rückeroberung« vor. Problemviertel sollten durch Gentrifizierung, gezielte Umsiedlung und die Rückkehr stabiler Mittelschichten transformiert werden. Besonders talentierte Kinder und Jugendliche aus diesen Vierteln müssten frühzeitig durch Eliteschulen, Internate oder Förderprogramme aus ihrem Umfeld herausgelöst werden, um Parallelmilieus zu durchbrechen.
Übertriebene Warnung? Bürgerkrieg am Horizont …
Der Ton des Schlusskapitels ist ausgesprochen alarmistisch. Die Autoren warnen vor einer fortschreitenden »Archipelisierung« europäischer Gesellschaften, also einer Fragmentierung in kulturell voneinander getrennte Gemeinschaften. Unter Verweis auf Debatten über »feral cities« (verwilderte Städte), urbane Gewalt und ethnische Polarisierung wird sogar das Risiko künftiger innergesellschaftlicher Konflikte oder bürgerkriegsähnlicher Entwicklungen angesprochen. Besonders die Gegenüberstellung von Westeuropa und osteuropäischen Staaten wie Polen oder Ungarn dient der Studie als Kontrastfolie: Dort gebe es wegen geringerer Einwanderung keine vergleichbaren No-go-Zonen, keine parallelen Rechtsordnungen und keine vergleichbare Erosion staatlicher Kontrolle.
Insgesamt präsentiert sich die Studie als Mischung aus sicherheitspolitischem Lagebild, migrationskritischer Analyse und kulturpolitischem Manifest. Sie verbindet statistische Daten mit stark normativen Schlussfolgerungen und interpretiert urbane Gewalt, Segregation und Integrationsprobleme primär als Folge massiver Migration und islamisch geprägter Parallelgesellschaften.
Kritiker würden vermutlich einwenden, dass die Studie Korrelationen häufig als Kausalitäten interpretiert, sozioökonomische Faktoren unterschätzt und problematische Verallgemeinerungen über muslimische Bevölkerungsgruppen enthält. Befürworter hingegen dürften hervorheben, dass der Report Themen anspricht, die ihrer Ansicht nach in Politik und Wissenschaft lange tabuisiert worden seien. Gerade diese Spannung zwischen empirischem Anspruch, politischer Agenda und kulturkämpferischer Zuspitzung macht den Report zu einem kontroversen Dokument innerhalb der gegenwärtigen europäischen Debatte über Migration, Integration, Sicherheit und gesellschaftlichen Zusammenhalt.
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