{"id":2335,"date":"2023-07-20T16:35:13","date_gmt":"2023-07-20T14:35:13","guid":{"rendered":"https:\/\/riskcompass.info\/?p=2335"},"modified":"2023-07-20T16:35:13","modified_gmt":"2023-07-20T14:35:13","slug":"so-sind-urlauber-cyberkriminellen-einen-schritt-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/riskcompass.info\/?p=2335","title":{"rendered":"So sind Urlauber Cyberkriminellen einen Schritt voraus\u00a0"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Nicht nur Erholungssuchende, sondern auch Cyberkriminelle freuen sich auf die Urlaubszeit. Denn die Betr\u00fcger haben die Ferienzeit als lukratives Gesch\u00e4ftsfeld entdeckt. Die Sicherheitsexperten von ESET helfen Urlaubern, sich zu sch\u00fctzen.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<!--more-->\n\n\n\n<p>Die kriminelle Abzocke beginnt schon vor der Fahrt in den Urlaub. Schon beim Buchen ist Vorsicht geboten: Die Gefahr lauert in Form von vermeintlichen Reiseschn\u00e4ppchen im Internet oder Super-Angeboten auf gef\u00e4lschten Online-Reiseportalen. Auf vielen Portalen werden privat vermietete Ferienwohnungen oder -h\u00e4user angeboten. Betr\u00fcger haben hier eine L\u00fccke erkannt und platzieren eigene Eintr\u00e4ge auf seri\u00f6sen Seiten. Diese Objekte existieren entweder nicht, sind gar nicht zu vermieten oder werden schlicht kopiert. Nutzer sollten daher immer auf seri\u00f6sen Portalen buchen, die einen Schutz vor gef\u00e4lschten Angeboten bieten. Zudem sollten die Bewertungen anderer Urlauber zu den Unterk\u00fcnften genau gepr\u00fcft werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Der zweite gro\u00dfe Gefahrenbereich sind die Internetaktivit\u00e4ten von Urlaubern, die auf Reisen sorgloser mit sensiblen Daten und Informationen umgehen, als sie es zu Hause tun. Es gibt kaum noch Reisende, die ohne Smartphone, Tablet und Notebook unterwegs sind. Daher r\u00e4t Michael Schr\u00f6der, Manager of Security Business Strategy DACH bei ESET: &#8222;Reisende sollten sich bereits vor der Ferienzeit Gedanken zur Absicherung ihrer Ger\u00e4te machen und einige simple Tipps vor Ort beachten.&#8220; Es beginnt bereits mit der Einwahl ins Internet: Der gr\u00f6\u00dfte Fehler ist, sich am Flughafen, in einem Caf\u00e9 oder an einem anderen \u00f6ffentlichen Ort \u00fcber das dort angebotene kostenlose W-LAN zum Beispiel in ihr Bankkonto einzuloggen oder andere sensible Daten aufzurufen. Es sei denn, ein vertrauensw\u00fcrdiger VPN-Dienst (virtuelles privates Netzwerk) wird genutzt, der die Verbindung verschl\u00fcsselt und vor Diebstahl der pers\u00f6nlichen Daten sch\u00fctzt.<\/p>\n\n\n\n<p>Sicherer sei es aber, ein gratis W-LAN zu meiden, da es sich um einen gef\u00e4lschten Hotspot handeln kann, der von Cyberkriminellen eingerichtet wurde, um den Datenverkehr abzufangen oder Passw\u00f6rter und pers\u00f6nliche Informationen zu stehlen. Selbst in legitimen Hotspots k\u00f6nnen Hacker lauern, um Online-Aktivit\u00e4ten auszusp\u00e4hen. Schr\u00f6ders Tipp: Reisende sollten entweder ihr eigenes mobiles Datenvolumen nutzen oder vor Ort eine Prepaid SIM-Karte kaufen.<\/p>\n\n\n\n<p>Hier noch einmal wertvolle Tipps der ESET-Experten f\u00fcr sichere Ferien:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Installieren Sie eine Internet Security, um sich vor Schadsoftware wie Trojaner, Ransomware &amp; Co. zu sch\u00fctzen. Machen Sie vor dem Urlaub Backups Ihrer Daten.<\/li>\n\n\n\n<li>Stellen Sie sicher, dass Betriebssystem, Sicherheitssoftware und Apps auf dem aktuellen Stand sind. Machen Sie auch Updates auf Reisen, um ggf. zwischenzeitlich entstandene Schwachstellen zu schlie\u00dfen.<\/li>\n\n\n\n<li>Lassen Sie Ihre Ger\u00e4te nie aus den Augen. Wo viele Touristen sind, sind auch &#8222;analoge&#8220; Diebe nicht weit, die nur auf eine Gelegenheit warten.<\/li>\n\n\n\n<li>Sch\u00fctzen Sie Ihre Ger\u00e4te mit einem Passwort oder Fingerabdruck und verwenden Sie eine Zwei-Faktor-Authentifizierung f\u00fcr genutzte Online-Dienste. Das vermiest Kriminellen den Abruf von Daten und die Laune.<\/li>\n\n\n\n<li>Im Urlaub sollten Sie auf digitale Einkaufsbummel oder Online-Banking m\u00f6glichst verzichten. Legen Sie bei Ihrer Bank besser ein Limit f\u00fcr t\u00e4gliche Geldbewegungen fest. Behalten Sie zudem nach Ihrer Reise Kredit- und Kartenabrechnungen im Auge.<\/li>\n\n\n\n<li>Schalten Sie die Bluetooth- und WLAN-Funktionen aus, wenn Sie sie nicht brauchen. So verkleinern Sie die Angriffsfl\u00e4chen auf Ihre Ger\u00e4te.<\/li>\n\n\n\n<li>Teilen Sie w\u00e4hrend der Ferien keine Urlaubsbilder in Sozialen Medien wie Facebook, Instagram &amp; Co. Reale und digitale Diebe warten nur auf solche &#8222;Einladungen&#8220;.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><a href=\"https:\/\/www.eset.com\/de\/?gclid=EAIaIQobChMI3q3Ztv_o_wIVg4Z7Ch0lgwp7EAEYASAAEgKsa_D_BwE\">Quelle: ESET<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Bild von <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/users\/hans-2\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1522051\">Hans<\/a> auf <a href=\"https:\/\/pixabay.com\/de\/\/?utm_source=link-attribution&amp;utm_medium=referral&amp;utm_campaign=image&amp;utm_content=1522051\">Pixabay<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nicht nur Erholungssuchende, sondern auch Cyberkriminelle freuen sich auf die Urlaubszeit. Denn die Betr\u00fcger haben die Ferienzeit als lukratives Gesch\u00e4ftsfeld entdeckt. 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